SEO-Alttexte für Bilder richtig schreiben

Ein Bild kann noch so hochwertig sein – ohne passenden Alttext bleibt es für Suchmaschinen und Screenreader häufig unzugänglich. SEO-Alttexte für Bilder beschreiben deshalb nicht nur den Inhalt, sondern helfen auch dabei, Bildinhalte verständlich zu machen und relevante Suchanfragen abzudecken.
Inhaltsverzeichnis
- Die wichtigsten Punkte
- Was sind SEO-Alttexte für Bilder und wann braucht man sie?
- Wie schreibt man einen guten Alttext für SEO-Bilder?
- Alttext versus Bildbeschriftung: Wo liegt der Unterschied?
- Welche Fehler bei Alttexten schädigen die SEO und Barrierefreiheit?
- Wie optimiert man Alttexte für Google mit Bildsuche und KI-Suchmaschinen?
- Häufig gestellte Fragen
- Quellen
Die wichtigsten Punkte
- Ein guter Alttext beschreibt den Zweck und den relevanten Inhalt eines Bildes präzise, sachlich und ohne Suchbegriffe zu stapeln.
- Für die barrierefreie Nutzung ist der Alternativtext besonders bei Informationen entscheidend, die ausschließlich im Bild vermittelt werden.
- Bildbeschriftungen, Dateinamen, Bildtitel und Alttexte erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sollten nicht miteinander vermischt werden.
- Suchmaschinen können Bildinhalte aus Alternativtexten, Bildbeschriftungen und dem umgebenden Text verstehen; keine einzelne Angabe reicht für alle Fälle aus.
- Das Alt-Attribut sollte nicht als SEO-Metzfeld missbraucht werden: Kurze, natürliche Beschreibungen sind meist besser als keywordstuffed Text.
Was sind SEO-Alttexte für Bilder und wann braucht man sie?
SEO-Alttexte für Bilder sind kurze textuelle Beschreibungen, die den Inhalt oder die Funktion eines Bildes vermitteln. Sie stehen im HTML-Attribut alt und werden von Suchmaschinen sowie assistiven Technologien ausgewertet, wenn das Bild nicht oder nur eingeschränkt wahrgenommen wird.
Ein Alttext ist besonders wichtig, wenn Bilder:
- einen verständlichen Text, eine Grafik oder ein Diagramm darstellen,
- eine Handlung oder einen Gegenstand zeigen, der für den Kontext relevant ist,
- Zahlen, Labels oder andere Informationen ausschließlich visuell vermitteln,
- als Inhaltsbild in einem Artikel verwendet werden.
Für dekorative Bilder, etwa ein farbiges Hintergrundmuster ohne Aussage, sollte das alt-Attribut dagegen leer bleiben. Ein solches Bild sollte zusätzlich über die technische Auszeichnung als dekorativ gekennzeichnet werden, damit Screenreader es überspringen können.
Ein Bild kann außerdem mehrere Informationen enthalten. Eine Infografik benötigt deshalb oft nicht nur einen kurzen Alternativtext, sondern zusätzlich eine ausführliche Textfassung im umgebenden Inhalt. Besonders bei SEO-Richtlinien für KI-Bilder ist wichtig, dass sichtbarer Text, Alternativtext und die tatsächliche Bilddarstellung zusammenpassen.
Wann ist ein Alttext nicht ausreichend?
Ein Alttext ist nicht ausreichend, wenn die zentrale Information ausschließlich im Bild steht und im Artikel nicht verständlich wiederholt wird. Das gilt besonders bei Diagrammen, Formularen, Fotografien mit vielen Personen und Grafiken mit kleinen Beschriftungen.
Für solche Fälle gilt: Der Alternativtext beschreibt Zweck und Kernaussage, während der umgebende Text die Details erklärt. Eine vollständige visuelle Ersatzdarstellung kann außerdem im HTML über die Abbildungsfunktion oder in einer verlinkten Langfassung bereitgestellt werden.
Welche Rolle spielen Alttexte in der Barrierefreiheit?
Alttexte für Barrierefreiheit sind keine bloße SEO-Optimierung, sondern ein Teil der Zugänglichkeit. Screenreader lesen sie vor, wenn Nutzerinnen und Nutzer ein Bild erkunden, ohne es visuell zu sehen.
Ein hilfreicher Alternativtext erklärt nicht nur, „was“ zu sehen ist, sondern auch, warum das Bild im jeweiligen Kontext wichtig ist. „Person hält eine Tastatur“ beschreibt die Szene. „Mit dieser Tastaturpflege werden Berufstätige weniger krankheitsbedingt ausfallen“ erklärt zusätzlich die Aussage.
Wie schreibt man einen guten Alttext für SEO-Bilder?
Ein guter Alttext für SEO-Bilder beschreibt den sichtbaren Inhalt präzise, nennt relevante Details und richtet sich nach der Funktion des Bildes. Entscheidend ist, dass er ohne das Bild verständlich bleibt, ohne redundant zu werden.
Eine praktische Formel lautet:
Motiv + wichtige Einzelheit + Bedeutung oder Funktion im Kontext
Beispiel:
- schlecht:
SEO-Alttexte für Bilder, Suchmaschinenoptimierung, Bild SEO - besser:
Redakteur prüft Alttexte eines Blogbeitrags in einer Inhaltsverwaltung - für ein Diagramm:
Säulendiagramm zeigt den Anteil der Barrierefreiheitsprüfungen pro Quartal
Dabei hilft die Regel: so kurz wie möglich, so konkret wie nötig.
Wie lang sollte ein Alttext sein?
Ein Alttext sollte gewöhnlich nur so lang sein, wie er für die Erklärung des Bildes nötig ist. Als Orientierung gelten etwa 100 bis 125 Zeichen, aber diese Zahl ist keine offizielle Google-Vorgabe. Bei komplexen Grafiken kann ein längerer Text sinnvoll sein, solange er konkret bleibt.
Kurze Bildtexte eignen sich für einfache Motive:
Mitarbeiterin bearbeitet einen Content-PlanSmartphone zeigt eine Webseite mit BlogbeiträgenTeams arbeiten gemeinsam an einer Tabelle
Längere Alternativtexte sind bei erklärungsbedürftigen Motiven angemessen:
Liniendiagramm mit monatlichen Zahlen zu organischen Besucherinnen und Besuchern; Anstieg von Januar bis Juni, anschließend leichter Rückgang im Juli
Welche Informationen gehören in den Alternativtext?
In den Alternativtext gehören grundsätzlich die Informationen, die für das Verständnis der Abbildung notwendig sind:
- zentrale Gegenstände oder Personen,
- erkennbare Handlungen,
- relevante sichtbare Details,
- Text oder Zahlen, die für die Aussage wichtig sind,
- die Funktion des Bildes im Beitrag.
Bei einem Screenshot einer Bedienoberfläche kann der sichtbare Zustand wichtig sein, etwa eine fehlgeschlagene Validierung. Bei einem Produktfoto stehen Produkt, Farbe und erkennbare Variante im Mittelpunkt.
Unnötig sind dagegen:
- „Bild von“,
- Wiederholungen der unmittelbar sichtbaren Umgebung,
- Stichwortsammlungen,
- spekulative Aussagen über Gefühle oder Absichten,
- das bloße Nennen des Dateinamens.
Soll der Dateiname in den Alttext?
Der Dateiname kann bei der technischen Organisation helfen, sollte aber nicht den Alternativtext ersetzen. Statt produkt-2-final-neu.jpg ist rote Tastatur mit ergonomischer Form als Beschreibung verständlicher.
Auch der Dateiname sollte möglichst aussagekräftig sein, beispielsweise rote-ergonomische-tastatur.jpg. Er muss jedoch nicht denselben Wortlaut wie der Alttext verwenden. Dateiname, Bildtitel, Bildbeschriftung und Alternativtext wirken zusammen, sollen aber nicht vollständig identisch sein.
Wie formuliert man den Alttext für verschiedene Bildtypen?
Unterschiedliche Bildtypen verlangen unterschiedliche Schwerpunkte. Die folgende Auswahl zeigt typische Formulierungen:
| Bildtyp | Geeignete Beschreibung |
|---|---|
| Produktfoto | Schwarze Tasche mit verstellbarem Schulterriemen auf weißem Hintergrund |
| Porträt | Porträt einer Content-Managerin an einem Schreibtisch |
| Screenshot | Dashboard mit fünf Blogbeiträgen und einer Spalte für Veröffentlichungstermine |
| Diagramm | Balkendiagramm zeigt die Entwicklung der organischen Klicks im Jahresverlauf |
| Dokument | Rechnung vom 15. März mit Positionen, Betrag und Bankverbindung |
Gerade bei Screenshot und Diagrammen helfen konkrete Details. Eine bloße Kategorie wie „Dashboard“ oder „Grafik“ macht die Aussage für Nutzerinnen und Nutzer sowie Suchmaschinen schwerer zugänglich.
Alttext versus Bildbeschriftung: Wo liegt der Unterschied?
Der Unterschied zwischen Alttext und Bildbeschriftung liegt in ihrer Funktion: Der Alttext beschreibt ein Bild für den direkten Zugriff, während die Bildbeschriftung zusätzlichen Kontext in der sichtbaren Seite liefert.
Der Alttext erscheint nicht als sichtbarer Text. Er wird in HTML hinterlegt und von Screenreadern sowie Suchmaschinen gelesen. Die Bildbeschriftung wird unter oder neben der Abbildung dargestellt und kann eine Erklärung, Quelle, Bildnummer oder zusätzliche Information enthalten.
Wann braucht eine Bildbeschriftung?
Eine Bildbeschriftung ist sinnvoll, wenn sie Informationen ergänzt, die das Bild selbst nicht ausreichend transportiert. Dazu gehören:
- Kontext zum Ereignis,
- die Rolle einer abgebildeten Person,
- die Erklärung einer Grafik,
- die Angabe einer Quelle,
- eine zeitliche oder räumliche Einordnung.
Ein Artikel über Alttext-Optimierung kann eine Grafik zum Ablauf des Veröffentlichungsprozesses enthalten. Die sichtbare Bildbeschriftung könnte dann lauten: Ablauf der Veröffentlichung: Planung, Freigabe und Veröffentlichung eines Beitrags.
Der Alternativtext beschreibt dagegen, was auf der Grafik zu sehen ist: Drei horizontale Schritte zeigen Planung, Freigabe und Veröffentlichung eines Blogbeitrags.
Alttext SEO versus Bildbeschriftung für die Suchmaschinen
Für das Alternativtext-SEO ist der sichtbare Kontext besonders relevant. Suchmaschinen können aus der Bildbeschriftung, dem Dateinamen, dem Alttext und den umgebenden Text ein Gesamtbild ableiten. Alle Signale sollten deshalb sachlich und konsistent sein.
Ein gemeinsames Thema ist sinnvoll, eine wörtliche Wiederholung aber nicht. Wenn die Bildbeschriftung „Alternativtext für Bilder schreiben“ lautet, kann der Alttext „Redakteurin formuliert den Alternativtext für ein Produktfoto“ heißen. So bleibt die Seite verständlich, ohne jedes Wort zu wiederholen.
Wann der Alternativtext entfallen darf
Das alt-Attribut sollte bei dekorativen oder redundanten Bildern leer bleiben. Dazu gehören ein Hintergrundmuster, ein Separator oder ein Icon, dessen Bedeutung bereits im benachbarten Text steht. In diesen Fällen verhindert ein leerer Alttext unnötige screenreader-typische Wiederholungen.
Eine leere Beschriftung im sichtbaren Bereich wäre dagegen keine entsprechende Lösung: Das alt-Attribut und die sichtbare Bildbeschriftung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Welche Fehler bei Alttexten schädigen die SEO und Barrierefreiheit?
Die häufigsten Fehler sind keywordgestuffte Texte, falsche Beschreibungen, Wiederholungen, leere Alttexte bei informativen Bildern und Bildbeschriftungen, die lediglich den Dateinamen wiederholen. Solche Fehler können die Interpretierbarkeit für Suchmaschinen und Screenreader gleichermaßen verschlechtern.
Keywordstuffing vermeiden
Formulierungen wie „SEO-Alttext Bilder SEO-Optimierung Bildbeschreibung Alttext für Bilder“ wirken maschinell und erschweren das Verständnis. Eine Suchmaschine braucht keine möglichst viele Varianten, sondern eine präzise Beschreibung.
Die Bildeinstellungen für Suchmaschinen sollten insgesamt ein konsistentes Bild ergeben: passender Dateiname, zutreffender Alternativtext, sinnvolle Bildbeschriftung und thematisch passender Kontext.
Keine falschen oder spekulativen Beschreibungen
Ein Alternativtext muss das tatsächlich sichtbare Bild beschreiben. Formulierungen wie „erfolgreicher Mitarbeiter“ oder „glückliche Kundschaft“ unterstellen Emotionen, Erfolg oder Qualität, die nicht belegt sind.
Besser ist eine visuelle Aussage:
- statt
Erfolgreiches SEO mit perfektem Ranking, - lieber
Mitarbeiterin prüft die Struktur eines Blogbeitrags auf einem Laptop.
Keine redundanten Alttexte
Wenn der Alternativtext lediglich den sichtbaren Begleittext wiederholt, Screenreader lesen denselben Inhalt doppelt. Beispiel: Neben einem Bild steht „Unsere Redaktion prüft jeden Beitrag“, während der Alttext ebenfalls „Unsere Redaktion prüft jeden Beitrag“ lautet.
Kürzen lässt sich der Alternativtext in diesem Fall auf Redaktion prüft einen Blogbeitrag. Der zusätzliche Kontext steht bereits im sichtbaren Text.
Keine leeren Alttexte für informative Bilder
Ein leeres alt-Attribut ist bei einem rein dekorativen Bild korrekt, bei einem informativen Bild aber ein Accessibility-Fehler. Besonders Diagrammen, Produktbildern und Screenshots fehlen dadurch wesentliche Informationen.
Keine emotionalen Wertungen ohne Beleg
Die Begriffe „elegant“, „innovativ“ oder „revolutionär“ sind selten gute Alternativtexte. Sie beschreiben keine erkennbaren visuellen Eigenschaften und lassen sich nicht zuverlässig prüfen. Aussagen wie „schwarze, kompakte Tastatur“ sind meist hilfreicher.
Keine Click-Buttons oder gesperrten Inhalte
„Klicken Sie hier“ sollte nicht als Alternativtext verwendet werden. Eine Bildschirmlesesoftware kann den Link auch ohne diesen Zusatz erkennen. Fehlt eine sichtbare Bezeichnung, sollte stattdessen der Linktext die Funktion erklären.
Keine unpräzisen Dateinamen als Bildbeschreibung
Ein Dateiname wie bild123.jpg liefert kaum semantischen Nutzen. Lesbare Dateinamen unterstützen die Organisation, können Inhalte einordnen und sind hilfreich, wenn das Bild nicht geladen wird.
Wie optimiert man Alttexte für Google mit Bildsuche und KI-Suchmaschinen?
Alttexte lassen sich für die Google-Bildsuche und KI-Suchmaschinen optimieren, indem sie Bildinhalt, Kontext und Aussage präzise beschreiben. Google wertet Alternativtext als Teil der Bildanalyse; zusätzlich helfen sichtbarer Text, strukturierte Metadaten und eine zugängliche Seite.
Google nennt den Alternativtext in der Dokumentation zur Bild-SEO als wichtiges Signal für die Bildsuche. Das bedeutet jedoch nicht, dass künstliche Wiederholungen von Keywords sinnvoll wären. Entscheidend ist die Übereinstimmung zwischen dem, was auf dem Bild zu sehen ist, und dem, wonach gesucht wird.
Was müssen Bildeinstellungen für Suchmaschinen enthalten?
Zu einer sauberen technischen Basis gehören:
- ein aussagekräftiger Dateiname,
- ein knapper, visuell korrekter Alternativtext,
- eine sichtbare Bildbeschriftung bei zusätzlichem Kontext,
- Bilddaten in einem für Webauslieferung geeigneten Format,
- angemessene Breite und Höhe zur Vermeidung unerwünschter Layoutverschiebungen,
- eine Bildzuordnung im HTML,
- korrekte Einbindung in die sitemaps der Website.
Bei vorhandenen Bildern empfiehlt sich zunächst eine Bestandsaufnahme. Häufig fehlen Alternativtexte bei alten Beiträgen, Produktbildern oder Grafiken in Besonderen Komponenten. Danach lassen sich fehlende, leere und irreführende Einträge getrennt priorisieren.
Wie helfen sichtbarer Text und Kontext?
Suchmaschinen verstehen den Zusammenhang eines Bildes besser, wenn der umgebende Text erklärt, was darauf zu sehen ist und warum es im Artikel eine Rolle spielt. Das gilt auch für KI-Suchmaschinen, die Inhalte zunehmend multimodal verarbeiten können.
Ein guter Artikelabschnitt könnte so aufgebaut sein:
Das Diagramm zeigt den jährlichen Anteil der Barrierefreiheitsprüfungen. In drei von vier Quartalen stieg die Zahl der geprüften Seiten; im vierten Quartal blieb sie nahezu unverändert.
Alternativtext:
Säulendiagramm zeigt vier Quartale mit steigender Zahl geprüfter Webseiten und nahezu gleichbleibendem Niveau im vierten Quartal
Damit erhalten beide Systeme sowohl visuelles als auch inhaltliches Wissen.
Wie beeinflussen Alttexte die Darstellung in KI-Antworten?
Alternativtexte helfen KI-Systemen, den Inhalt eines Bildes zu verstehen, wenn sie den sichtbaren Kontext auswerten. Besonders wichtig ist eine eindeutige Zuordnung: Das Bild zeigt genau die Aussage, die auch im Text behandelt wird.
Reine Marketingbegriffe in den Alternativtexten führen dagegen nicht zu einer besseren inhaltlichen Zuordnung. Eine präzise Szene ist für die semantische Erschließung wertvoller als eine Kette naheliegender Begriffe.
Wer Inhalte auf der eigenen Domain systematisch planen und veröffentlichen will, kann den Prozess mit Xt4b unterstützen. Das Produkt ist für Inhaber, Marketingteams und SEO-Verantwortliche gedacht, die Beiträge entlang relevanter Suchanfragen planen, mit Metadaten und Bildern erstellen und nach einer Freigabe auf der eigenen Domain veröffentlichen möchten; für rein manuelle Einzelaufgaben ohne Veröffentlichungsworkflow ist es nicht gedacht.
Welche Rolle spielen strukturierte Daten?
Für Google-Bildsuche ist der sichtbare Intext weiterhin zentral. SEO-Alttexte für Bilder sollten daher nicht durch strukturierte Daten ersetzt werden. Schema-Markup kann zusätzliche maschinenlesbare Informationen liefern, während der Alternativtext die visuelle Bedeutung erklärt.
Bei Bildern in Artikeln können je nach Inhalt verschiedene strukturelle Angaben sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass die Angaben zum tatsächlich sichtbaren Inhalt passen und keine zusätzlichen Texte erfinden.
Wann ist eine Aktualisierung der Alttexte sinnvoll?
Eine Aktualisierung lohnt sich, wenn Bilder ausgetauscht wurden, die Seiten aber weiterhin einen veralteten Alternativtext enthalten. Das ist eine typische Folge manueller Bildpflege: Der Text bleibt, das Motiv verändert sich.
Außerdem sollten Alttexte geprüft werden, wenn:
- Produktvarianten oder Namen geändert wurden,
- Diagramme neue Werte enthalten,
- Screenshots eine aktualisierte Oberfläche zeigen,
- ein Bild nach einem Accessibility-Audit angepasst wurde.
Eine kurze Bestandsaufnahme pro Quartal ist für große Websites meist effizienter als sporadische Vollkontrollen. Priorisieren Sie zuerst sichtbare, verlinkte und geschäftlich relevante Bilder.
Häufig gestellte Fragen
Sollte der Alttext Keywords enthalten?
Ja, aber nur auf natürliche Weise. Begriffe, die den sichtbaren Bildinhalt oder die Funktion des Bildes treffend beschreiben, können für die Einordnung hilfreich sein. Eine absichtliche Häufung von Keywords ist dagegen kontraproduktiv, weil sie die Verständlichkeit verschlechtert.
Wie viele Wörter sollte ein Alttext haben?
Meist genügen wenige Wörter für einfache Motive. Entscheidend ist nicht eine feste Wortzahl, sondern die vollständige und präzise Beschreibung des Bildes beziehungsweise seiner Funktion. Bei komplexen Diagrammen oder Screenshots ist ein längerer Alternativtext angemessen.
Ist ein Alttext für jedes Bild erforderlich?
Das HTML-Attribut sollte bei jedem Bild vorhanden sein, damit Hilfstechnologien entscheiden können, ob es übersprungen oder vorgelesen werden muss. Bei dekorativen Bildern ist es leer; bei informativen Bildern enthält es eine kurze, sachliche Beschreibung.
Verbessert ein Alttext das Ranking einer Seite?
Ein Alttext ist ein Signal für die Interpretation eines Bildes, aber kein direkter Ranking-Schalter für die gesamte Seite. Seine Wirkung entsteht im Zusammenspiel mit Bildqualität, relevantem Kontext, Indexierbarkeit, Ladezeit und der übrigen technischen Suchmaschinenoptimierung.
Sollte die Bildbeschriftung den Alttext wiederholen?
Nein. Die Bildbeschriftung ergänzt sichtbaren Kontext, während der Alttext das Bild selbst erläutert. Eine kurze, konkrete Beschreibung im Alternativtext und eine ergänzende Erklärung in der Bildbeschriftung verhindern Wiederholungen und erfüllen beide Zwecke.